Sechster Hundeschnuppertag auf dem Höllberghof

LANGENGRASSAU Die fachgerechte Ausbildung der Hunde für ihren Einsatz bei der Jagd und der Erfahrungsaustausch haben im Mittelpunkt des sechsten Hundeschnuppertages der Hegegemeinschaft Hohenbucko-Rochauer Heide gestanden. „Wir haben diesen Ort gewählt, weil das Motto des Freilandmuseums, ‚Naturschutz durch historische Landnutzung', und die Jagd als Teil der Landeskultur zusammen gehören“, erläuterte Hundeobmann Rainer Tomberg..

Dieter Schröter aus Schlieben berichtete über seine Erfahrungen mit der Rasse „Deutsch Drahthaar“.
Foto: Keilbach/bkh1

Detlef Wuttke, Obmann der Jagdkynologischen Landesvereinigung Brandenburg (Kynologie ist die Lehre von Rassen, Zucht, Ausbildung und Krankheiten der Hunde), informierte darüber, dass 1896 in der Lausitz der erste Jagdgebrauchshund-Prüfungsverein Deutschlands gegründet wurde. Heute zähle dieser rund 300 Mitglieder, die etwa 70 Hunderassen betreuten. Hunde seien unersetzliche Helfer der Jäger, die jedoch entsprechend ausgebildet werden müssten. »Jeder Hund sollte für die jeweiligen Arbeiten, die er auszuführen hat, geprüft sein«, so der Fachmann.

Verschiedene Hunderassen und ihre Einsatzmöglichkeiten stellten die Mitglieder der Hegegemeinschaft anhand eigener Hunde vor. So seien beispielsweise Teckel bei der Jagd sehr gut als Erdhunde in Fuchs- oder Dachsbauen einsetzbar. Sie könnten als Schweißhund ebenso erfolgreich die Spur des verletzten Wildes verfolgen oder als Stöberhund das Wild zum Jäger bringen, erläuterte Rainer Tomberg.

Von: bkh1
Aus: Lausitzer Rundschau vom 07.09.2010