Aktuelles

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Juni 2011

Oktober 2010

September 2010

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Mai 2010

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März 2010

Januar 2010

Die Wildtiere leiden, doch die Jäger im Kreis sind machtlos!

Die seit Dezember letzten Jahres anhaltenden Witterungsbedingungen haben für unser heimisches Wild schlimme Folgen. Nach dem Regen kam der Frost, dann der Schnee mit darauf folgender Kälte, Tief "Daisy" verschlechterte den Zustand von Wald und Wild zusätzlich, dem Tief folgte nach einer sehr kurzen Antauphase der tiefe und harte Frost. Nun brechen viele Wildtiere durch den Harsch ein, verletzen sich und haben größte Schwierigkeiten, Nahrung zu finden.

Viele Wildtiere reduzieren in dieser Zeit ihren Stoffwechsel, sie verharren zum Teil regungslos in den Dickungen des Waldes und versuchen nur, im Wald selbst oder auf benachbarten Ackerflächen Äsung zu finden, um so diese Zeit zu überleben.
Viele Jäger haben deshalb versucht, angelegte Äsungsflächen freizulegen, der wiederholte Schneefall und Frost machte aber viele Bemühungen nutzlos. Eigentlich müsste mit geeignetem Rauhfutter gefüttert werden. Doch dies ist verboten, solange die Unteren Jagdbehörden keine Notzeit ausrufen. Die Jagdbehörden bei uns sehen im Gegensatz zu Jägerschaft und Hegering allerdings keinen Handlungsbedarf und setzten auf "natürliche Auslese". Während andere Kreise schon lange Notzeit haben und somit die Jäger den Wildtieren auch mit Futter helfen können, können sie im EE-, LDS- oder TF-Kreis nur hilflos zusehen und hoffen, dass im Wald wenigstens absolute Ruhe herrscht.
Auch Wetterbesserung scheint nicht in Sicht, das Wild wird wohl zumindest in den EE-, TF- und LDS-Kreisen weiter auf sich allein gestellt sein.

Jäger der Hegegemeinschaft distanzieren sich

Gleichzeitig ist unsere Hegegemeinschaft äußerst verärgert über das jagdliche Verhalten eines privaten Forstbetriebes mit Jagdvermarktung aus Stechau, der bei diesen Witterungsverhältnissen die Wildtiere aufscheucht und Jagd auf sie macht. Dieser Jagdbetrieb hatte auch keine Probleme damit, selbst am Tage von Tief "Daisy" (08./09.01.2010) dem Wild nachzustellen und es um seine lebensnotwendigen Reserven zu bringen, nur um noch Wild zu schießen. Wenn auch die in dieser Hinsicht überarbeitungswürdigen Jagdgesetze die Jagd z.B. auf Rotwild noch zulassen, so wissen verantwortungsbewusste Jäger allerdings, dass sich eine Jagd im Januar aus vielen Gründen, aber insbesondere dem des Tierschutzes, verbietet. Tierschutzgedanken scheinen dem Verantwortlichen dort offensichtlich fremd zu sein.

Große Teile der Jägerschaft verurteilen dieses Verhalten und distanzieren sich von diesem Treiben, denn die Hegegemeinschaft sowie der Landesforst Brandenburg haben vereinbart, insbesondere keine Bewegungsjagden mehr im Januar zu veranstalten, um dem Wild die notwendige Ruhe zukommen zu lassen. Alle verantwortungsbewußten Jäger verzichten aus diesem Grund hingegen ganz auf die Bejagung. Einzig Einzelabschüsse kranken Wildes sind hiervon ausgenommen. Richtigerweise muss noch gesagt werden, dass benannter Forstbetrieb als einziger Jagdbetrieb im Kreis EE nicht Mitglied der Hegegemeinschaft ist, die Bevölkerung vor Ort, die äußerst empört auf diese Vorgänge reagiert, aber nicht unterscheiden kann, wer hier Mitglied ist oder nicht.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Hunde im Wald an der Leine zu führen und nach Möglichkeit, keine Dickungen zu betreten, denn sonst könnten sie nicht nur das Wild stören. Sie liefen auch Gefahr, dass ihre unbeaufsichtigten Hunde zumindest in diesem Gebiet, wie bei einer der oben genannten Jagden geschehen, als wildernd erkannt und erschossen werden.

Mai 2009 (aktualisiert)

April 2009

März 2009

September 2008

Mai 2008

April 2008

März 2008

Termine

Unterschriftenaktion "Wolfsmanagement"

Unterschriftenaktion_Wolfmanagement.pdf (PDF, Größe: 130 KB)

Zur Teilnahme an der Unterschriftenaktion bitte den Brief mit Unterschriften bis zum 20.04.08 senden an: Frank Mittag, Gehren - Gerostrasse 12, 15926 Heideblick

Februar 2008

Auf der Vollversammlung in Gehren werden wiederum die besten Nachsuchengespanne geehrt und prämiert. Um einen vollständigen Überblicküber die getätigten Nachsuchen zu bekommen, werden alle betroffenen Waidgenossen gebeten, die Nachsuchenberichte bei Wg. Rainer Tomberg Fax: 03374460344 einzureichen. Ein Formular hierzu findet man unter dem Link
"Vereinbarungen". Abgabe bitte bis spätestens zum 05.03.08.